Stechpalme – Zauberhaftes Immergruen

merkmale & standort

Die Stechpalme – oder Ilex – wächst meistens in Gärten oder Parks, manchmal auch in lichten Wäldern und bevorzugt lehmig-sandige Böden. Die Sträucher werden bis zu drei Meter hoch. Ältere Blätter sind fest und haben nadelartige Blattränder, während die jungen Blätter noch weicher und frei von Stacheln sind. Im Laufe des Jahres entwickelt der Ilex seine auffälligen, leuchtend roten Früchte. 🚨 Die Beeren sind giftig, und dürfen auf keinen Fall verzehrt werden!

🚨Frei in der Natur wachsende Stechpalmen stehen unter Naturschutz und dürfen nicht geschnitten oder gefällt werden.

Wirkung & anwendung

Rinde und Blätter des Ilex enthalten u.a. Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide sowie Coffein und Vanillin. Tee von der Stechpalme gilt als der Mate-Tee Europas und hat einen ähnlichen Geschmack und eine ähnlich anregende Wirkung. Vor allem gilt ein Stechpalmentee in der Naturapotheke als stark fiebersenkend. Auch bei Gicht, Rheuma und Arthritis findet die Stechpalme dank ihrer entgiftenden und harntreibenden Wirkung Anwendung.

volksglauben & magie

Bei den Germanen und den Kelten galt die immergrüne Stechpalme als heilig. Sie war Symbol der Fruchtbarkeit und das Versprechen, dass das Licht auch nach der dunkelsten Zeit des Jahres widerkehren würde. Neben Häuser gepflanzt sollte sie dafür sorgen, dass sich das Böse in ihren Blättern verfing und seine Bewohner schü. Auch die alten Römer trugen Stechpalmen-Amulette um Unheil abzuwehren und steckten sich Ilexzweige während der Zeit der Wintersonnenwende an die Kleidung. Im Christentum spielt die Stechpalme ebenfalls eine Rolle. Beispielsweise soll die Wirkung des Fiebertees am größten sein, wenn die Blätter an Karfreitag gesammelt werden.

📌 Meine Beiträge sollen dich unterhalten und dich dazu anregen, selbst in die Welt der Kräuter einzutauchen. Nachmachen und Verwendung, besonders bei Vorerkrankungen und in der Schwangerschaft und Stillzeit, erfolgt auf eigene Gefahr.

Meine Beiträge sollen dich unterhalten und dich dazu anregen, selbst in die Welt der Kräuter einzutauchen. Nachmachen und Verwendung, besonders bei Vorerkrankungen und in der Schwangerschaft und Stillzeit, erfolgt auf eigene Gefahr.

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